KüKa: Weltküche Karlsruhe – von Flüchtlingen für Flüchtlinge

Einmal pro Woche gibt es für Flüchtlinge die Möglichkeit, im Menschenrechtszentrum gemeinsam zu kochen und zu essen. Klar, dass dabei Köstliches aus allen Himmelsrichtungen auf den Tisch kommt – vom Curry übers Couscous bis zu Spaghetti! Dazu kommen lebhafte Unterhaltungen, Austausch, Geselligkeit und das vertraute Gefühl, selbst kochen zu können. Denn in den Erstaufnahmestellen gibt es keine Kochmöglichkeiten.

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Bewusst Weiß sein – Fortbildung

Karlsruhe, 24.02.2016: „Bewusst Weiß sein“ heißt das Thema einer zweitägigen
Fortbildung, die der Freundeskreis Asyl Karlsruhe e. V. gleich zweimal im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus anbietet. Die Trainings finden am 16./17. März im IBZ und am 19./20. März im Menschenrechtszentrum von 9 bis16 Uhr statt. Sie richten sich an alle, die ein positives Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln fördern wollen. Im Workshop erfahren sie mehr über das „Weißsein“ und haben die Möglichkeit, sich mit der eigenen Position auseinander zu setzen.
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Weihnachtliche Kinderfreuden an der LEA Huttenheim

Gespräche und Bimmelbahnfahren bringen Einheimische, Flüchtlingsfamilien und Politik zusammen.

Alle Kinder Huttenheims hatten die Freien Wähler am 9. Dezember zum weihnachtlichen Spielvergnügen eingeladen: Ein Karussell aus kleinen Eisenbahnwaggons stand im Industriegebiet nahe der bedarfsorientierten Landeserstaufnahmestelle (BEA) bereit. Sponsor der erfolgreichen kostenlosen Spiel- und Kennenlernaktion war die Firma KHW.

Ziel der Initiatoren von den Freien Wählern und des Sponsors war es, weihnachtliche Vorfreude in das Industriegebiet mit seiner im Sommer eröffneten Landeserstaufnahmestelle mit derzeit rund 400 Flüchtlingen bringen. Der Weihnachtsgeschichte kommt dabei eine besondere Bedeutung bei: Schließlich waren auch Maria und Josef Flüchtlinge.

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Asylrechtsverschärfung

Seit dem 23.10.2015 ist das Asylpaket I vorschnell in Kraft getreten. Doch was hat sich genau geändert?

So müssen beispielsweise Menschen, die abgeschoben werden, jederzeit damit rechnen, dass dies geschehen wird. Eine Abschiebung muss im Vorfeld nicht mehr angekündigt werden.

Ebenso wurde der Verbleib in der Landeserstaufnahme auf bis zu sechs Monate verlängert und damit verbunden die Residenzpflicht, sowie ein Arbeitsverbot. Menschen aus „sicheren Herkunftsländern“, zu welchen man seit der Gesetzesänderung nun alle Balkanstaaten zählen kann, verbleiben während des gesamten Asylverfahrens in diesen – genauer bis zur Abschiebung (also auch über die sechs Monate hinaus).

Eine knappe Übersicht, die alle Änderungen -auch die hier nicht genannten- enthält, (aber auch einen Verweis auf den originalen Gesetzestext) findet ihr online bei ProAsyl (hier: http://www.proasyl.de/de/news/detail/news/asylpaket_i_asylrechtliche_aenderungen_seit_dem_23102015_in_kraft/) – wichtig und lesenswert!

Achtung: Dublin-Verfahren werden auch für Syrer wieder durchgeführt

Pro Asyl meldet, dass das BaMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) heute mitteilte, wieder Dublin-Verfahren für Syrer durchzuführen.

Ab wann das geschehen soll, oder ob dies bereits geschehen ist, wissen wir nicht. Es gilt also, vorsichtig zu sein…

Sobald wir mehr in Erfahrung bringen konnten oder aus unserer Praxis berichten können, werden wir euch informieren.

Neuanfang mit neuer Website

Liebe Unterstützer, Ehrenamtliche, Freunde und Interessierte,

 

ja, das ist sie, unsere neue Website.:)

Anfang Oktober haben wir unser Team vergrößert und werden im November noch einige neue Gesichter begrüßen dürfen. Nun gibt es also mehr von uns: Wir sind stärker in „unseren“ Außenstellen vertreten, erweitern unser Angebot und sind offen für neue Vorschläge. Das alles wird nun von unserem neuen Auftritt im World Wide Web unterstrichen und wir freuen uns, das Ihr den Weg hierher gefunden habt:

 

Schaut euch um, informiert euch und viellleicht sieht man sich ja schon bald.